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Küchengespräch: Juan Carlos Onnetti schildert diese Szene in „Das kurze Leben“ eindringlich: Der Nachbar belauscht es, während die Stadt auf das Gewitter wartet.
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Das Verhältnis dieser Nachbarn ist widersprüchlich: zwischen Werbetexter und Ich-Erzähler Brausen und der Prostituierten Queca.
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Das bleibt Brausen, als sein Vermögen verbraucht ist: ein Schließfach mit wertlosen glitzernden oder schimmernden Fundstücken - Glas, billiger Schmuck, Muscheln.
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Ein Sonntagnachmittag in der Stadt: Sie wird zur Bühne für Menschen, die sich vor ihrer Kulisse darstellen, sonntäglichen Vergnügen nachjagen oder auch nur die Zeit totschlagen.
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Szene mit Statisten: Sie spielen nur eine Nebenrolle während der Beschreibung der Stadt. Onnetti lässt dennoch immer plastische, lebendige, typische Momente entstehen.
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Ein Mann in der Nacht: Ganz abgechlossen und für sich, melancholisch - Brausen, der Protagonist des „kurzen Lebens“.
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